Projekt Zukunft

Wenn es um die Zukunft geht, dann sollte man auch „unsere Zukunft“ zu Wort kommen lassen.
Damit sind die Kinder und Jugendlichen gemeint. Sie sind die Zukunft.

Momentan passiert sehr viel in der ganzen Welt, aber die sogenannten „Experten“, die sich zu Wort melden dürfen, sind nicht aus jener Gesellschaftsschicht, die die Zukunft tatsächlich vorwiegend mitbestimmen oder gar bestimmen wird. Das sind nämlich die heute noch jungen Menschen.

Leider haben Kinder in unserer hektischen, erwachsenen Welt keine wirkliche Stimme.

Dieses Projekt bietet diesem wichtigen Teil unserer Gesellschaft die Möglichkeit, eine Stimme zu bekommen, sodass ältere Menschen wissen, was sich „die Zukunft“ für ihre Zukunft wünscht.

Dabei geht es weniger um eine Treppe zum Mond oder sonstige materialistischen Wünsche, sondern v.a. um Einstellungen und Werte. Wie stellen sich junge Menschen das Zusammenleben in der zukünftigen Gesellschaft vor? Wie möchte man selbst behandelt werden in einer perfekten Utopie? Wovon träumen heutige Kinder?

Die Kinder, die bei diesem Projekt mitgeholfen haben, sind durchwegs Schüler und Schülerinnen des Christian-Doppler-Gymnasiums, quer über alle 9 Schulstufen hinweg.

Eine kleine Auswahl der Ideen ist mittels Plakaten an verschiedenen Orten in der Stadt Salzburg sichtbar gemacht. Die Zitate selbst bleiben anonym, weil es völlig egal sein muss, wer wie denkt. Es ist egal, ob ein Kind oder eine berühmte, erwachsene Person etwas sagt - nur der Inhalt bzw. die Qualität des Zitats selbst soll im Vordergrund stehen.

Wir sollten Inhalte ernst nehmen, egal von wem sie kommen. Statt Emotionen sollten wieder Informationen im Mittelpunkt stehen.

 

Das PROJEKT ZUKUNFT versteckt sich nicht in einem Museum hinter Eintrittsgeld, sondern ist im öffentlichen Raum für ALLE Menschen kostenlos sichtbar. Dadurch kann es auch eher etwas zu einem Bewusstsein für oder eine Erinnerung an gewisse Werte beitragen, und zwar über alle Schichten hinweg, sodass unsere Zukunft tatsächlich die Zukunft unserer Träume werden möge.

Viele Menschen haben bereits vergessen, wie es ist, zu träumen. Oft liegt die Kindheit weit zurück und man weiß gar nicht mehr, wie man selbst als Kind gedacht und geträumt hat. Mithilfe dieses Projekts kann man die Gedanken der Menschen vielleicht wieder ein wenig mehr in eine positive Richtung lenken, um etwa indirekt auch wieder mehr soziales Verständnis füreinander aufzubringen.

Erwachsene Rezipienten werden sich hoffentlich, durch die Kinder-Gedanken angestachelt, darauf besinnen, was unsere grundlegenden Werte sind oder sein sollten. Gedankenanregungen sollen zu Dialog und Diskussion führen, Träume sollen eine Chance haben, zumindest teilweise zur Realität zu werden. Wenn wir wollen, dann können wir alles schaffen.

Im Sinne einer besseren Welt. Zumindest in Salzburg.

Zu den Sujets
(30 Plakate)

Eindrücke
(10 Fotos)